Schloss Jánský vrch
Im 18. Jahrhundert ließ der Breslauer Bischof F. Schaffgotsch das Schloss zu einem Barockschloss umbauen, wodurch es auch zu einem interessanten Musikzentrum wurde. Zu den Musikern, die hierher kamen, gehörte Ditters aus Dittersdorf, der zu Mozarts Zeitgenossen zählte.
Obwohl Ditters nicht so viel Ruhm und Ehre wie Mozart erlangte, war er auch eine herausragende Persönlichkeit der Barockmusik.
Er war einer der Begründer der deutschen Komischen Oper und komponierte in seinem fruchtbaren Leben fast fünf Dutzend Opern sowie zweihundert Sinfonien und andere Kompositionen. Einige seiner Opern waren in Wien besonders beliebt und gefragt.

Ditters lebte fast dreißig Jahre lang im Schloss des Bischofs und heiratete sogar ein Mitglied des örtlichen Theaters. Jedes Jahr findet auf der Burg ein Musikfestival statt, das seinen Namen trägt.
Die seltenste Einrichtung im Schloss befindet sich in der oberen Schlosskapelle, wo sich ein barocker Altar mit einem großen Gemälde des Hl. Johannes der Täufer tauft Jesus Christus im Jordan.
Außerdem gibt es kleinere Heiligengemälde und vier gotische Heiligenstatuen. Zum beeindruckenden Schlossgelände gehören außerdem ein runder Musiksaal und ein halbrunder Billardsaal, der mit Bischofsporträts geschmückt ist. Beide Säle verfügen noch über eine sehr gut erhaltene Originalbemalung.
Außerdem gibt es eine bemerkenswerte Sammlung von mehr als 1200 Pfeifen aus dem 16. bis 18. Jahrhundert. Auch die wirtschaftlichen Einrichtungen des Schlosses sind erhalten geblieben.
Besucher können beispielsweise die untere Burgkapelle, das Gesindespeisezimmer, die Verwalterwohnung, das Badezimmer, das Mandelzimmer oder das Eisenzimmer besichtigen. Vor dem Schloss befindet sich ein französischer Garten und am Südhang des Hügels befindet sich ein Schlosspark.
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