Schloss Sternberg
Auch Bischof Albert II. nutzte die Burg als Residenz. von Šternberk, der die Burgkapelle im damals am Hofe Kaiser Karls IV. vorherrschenden Stil ausschmücken ließ.
Ende des 17. Jahrhunderts kaufte Jan Adam Ondřej von Liechtenstein diesen Adelssitz und die Adelsfamilie von Liechtenstein besaß die Burg bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Schloss im Stil der historischen Romantik umgebaut und zu einem luxuriösen Adelssitz geschaffen.
Johannes II aus Liechtenstein stattete das Schloss nach und nach mit historischen Möbeln, Gemälden, Skulpturen und Wandteppichen aus. Im Schloss sind der ursprüngliche mittelalterliche, zylindrische Turm sowie Reste der mittelalterlichen Wehranlage des Burgpalastes erhalten geblieben, die geschmackvoll in die im Stil des romantischen Historismus umgebauten Burggebäude eingebettet sind.

Das Schloss ist durch ein Nebenschloss und einen schönen Waldpark verbunden.
Im Schloss können Sie Säle und Kammern mit Möbeln, Statuen und Gemälden besichtigen, die die Entwicklung des Schlosses und der Burginterieurs von der Gotik bis zum Barock dokumentieren. Hier befinden sich nicht nur Möbel aus der Burg Šternberk, sondern auch Möbel und Sammlungen aus inzwischen geschlossenen Burgen und Schlössern aus Nordmähren.
Außerdem gibt es eine beeindruckende Galerie mit Gemälden niederländischer und italienischer Maler des 16. und 17. Jahrhunderts sowie eine Sammlung originaler Renaissance- und Barock-Kachelöfen. In der gotischen Kapelle, die mit Wandmalereien aus dem 14. Jahrhundert geschmückt ist, können Sie auch das wertvollste Denkmal der Burg, eine gotische Statue, die sogenannte Sternber-Madonna, besichtigen.


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