Schloss Lichnice
Es war eine deutsche Übersetzung des Namens Světlík, wie das Vorgebirge früher genannt wurde. Aus dem deutschen Namen entwickelte sich später im tschechischen Umfeld der Name Lichnice.
Die Burg mit einem selten gesehenen dreieckigen Grundriss wurde durch einen Wall und einen Rundturm geschützt. In der südwestlichen Ecke des Burggeländes stand ein Wohnschloss.
Ende des 15. Jahrhunderts, während der Herrschaft der Adelsfamilie Trčků von Lípa, wurde die Burg zu einer komfortablen Adelsresidenz umgebaut. Etwa zu dieser Zeit entstand östlich der Burg die Stadt Podhradí. Die Stadt verfügte über eigene Befestigungsanlagen, die an die Befestigungsanlagen der Burg anknüpften.

Im Jahr 1610 brannte die Burg nieder und wurde im Dreißigjährigen Krieg von schwedischen Truppen eingenommen. Im Jahr 1648 wurde die Burg auf Befehl von Kaiser Ferdinand III. abgerissen, damit sie nicht zur Festung des Feindes werden konnte. Im Laufe der folgenden Jahrhunderte wurde ein großer Teil der Ruine für Bebauungen in den umliegenden Dörfern abgebaut.
Erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde die Burgruine restauriert.
Der am besten erhaltene Teil der Burg ist das Eingangstor und ein Teil des massiven Rundturms sowie die Umfassungsmauern der Nebengebäude, Teile der Keller und Mauerreste. Vom Schlossgelände aus hat man einen schönen Blick auf Čáslav und das Železné-Gebirge.
Im Dorf Podhradí steht eine massive Žižk-Eiche, deren Alter auf 800 Jahre geschätzt wird. Diese Eiche soll bei der Gründung des Schlosses Lichnice gepflanzt worden sein.
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